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Grüße,

nun ist es also soweit. Dieser Blog hat sein Lebensende erreicht und wird in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Dazu beigetragen haben vor allem die nicht ganz so eingänge Adresse und die Limitierungen der WordPress.com blogs.
War’ das damit? Natürlich mitnichten! Unter der Adresse: www.julianvontiedemann.de entsteht mein neuer Blog mit einer Fülle neuer Funktionen und deutlich besserem Handling. Also schaut unbedingt mal vorbei!

Dankenswerterweise habe ich die Möglichkeit bekommen, das Jugendprojekt „Der Rap des Nibelungen“ fotografisch zu dokumentieren und zu begleiten. Das Stück wird im Juni hier in Freiburg am Theater uraufgeführt und sieht schon in dieser frühen Phase sehr eindrucksvoll aus. Falls ich euer Interesse geweckt haben sollte, findet ihr die offizielle Seite des Stücks unter folgendem Link:

http://www.theaterlabor.net/index.php/2009/04/der-rap-des-nibelungen/

Die nachfolgenden Bilder sind beim Probenwochenende vom 29.-31.01.10 entstanden…

Wer sich dazu entscheidet in die Fotografie einzusteigen, steht vor der Wahl, welchem Hersteller er sein Geld anvertrauen möchte. Wer sich dabei hilfesuchend an ein Forum oder jemanden im Bekanntenkreis wendet, wird relativ schnell feststellen wie verfeindet die einzelnen Lager untereinander sind. Nikonianer beäugen Canoniere argwönisch, wenn gleich sie sich div. technische Errungenschaften der Gegenseite wünschen würden, während so ziemlich jeder Canonbesitzer im Laufe seines Fotolebens einmal feststellen muss, dass der Wiederverkaufswert einer Canonkamera durch die geringeren Produktzyklen deutlich unter dem einer Nikon liegt.

Wie oft verzetteln wir uns in grantelige Grabenkriege zwischen den beiden großen Marken und ergreifen Partei ohne es zu merken. Ich habe mit DSLRs beider Hersteller gearbeitet und bin der Meinung, dass beide weiterleben dürfen ;) Im Ernst, in der für die meisten interessanten Semi-Pro Liga nehmen sich die Modelle beider Hersteller nicht viel. Es kommt wohl wie so oft zu einem großen Anteil auf die persönlichen Vorlieben an. Trotzem möchte ich mal gegenüberstellen, welche Vorteile ich bei den jeweiligen Marken sehe.

Canon

  • Große Modellpalette (Highlights wie die 7D um nur ein Beispiel zu nennen)
  • günstige Einstiegskits
  • mit der 5D Mark I Vollformat für unter 1000€
  • das 70-200mm f4 L bietet für knapp 500€ absolute Profiqualität
  • Beste Objektivauswahl unter allen Herstellern (Ich sage nur: L-Serie)
  • größte Community
  • größter Gebrauchtmarkt

Nikon

  • Längere Produktzyklen
  • Interessantere Modellpolitik (Zwischen den Einsteigergeräten und der Semi Pro Kamera D300 liegt perfekt platziert die D90)
  • gute Auswahl günstiger Objektive
  • das 35mm 1.8 G ist für 100€ der ideale Einstieg in die Arbeit mit Festbrennweiten
  • bessere Menüführung
  • zwei Einstellräder ab Dxx Serie
  • hochwertigere Einsteigermodelle

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich doch ein wenig parteiisch bin (gerade wenn ich mir die Liste noch einmal ansehe). Meine erste Digitale war eine dreistellige Canon. Damit lies sich wirklich nett arbeiten. Doch wurde ich das Gefühl nicht los, ein Spielzeug in Händen zu halten. Der billige Plastiklook und die gut in den Untiefen des Kameramenüs versteckten Individualfunktionen machten keinen guten Eindruck.

Irgendwann bekam ich für ein Schulprojekt von einem Fachlehrer dessen analoge Nikon F100 geliehen und stapfte damit durch den winterlichen Sternwald. Mal davon abgesehen, dass ich einen Höllenschiss hatte, die Kamera zu schrotten, war ich von Anfang an von der Haptik begeistert. Sein wir mal ganz ehrlich: Es ist schon etwas abstrus sich anhand der Erlebnisse mit einer analogen SLR für ein digitales Modell gleichen Herstellers zu entscheiden, aber ich habe mich damals einfach sofort „zu Hause“ gefühlt. Folgerichtig wurde die Canon verkauft und eine gut erhaltene D80 erworben. Mittlerweile bin ich mit einer D200 unterwegs, deren Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten mich noch heute in Schach hält.

Kurzfristig hatte ich mal eine 40D in Besitz, die mich ebenfalls sehr überzeugt hat. Eins scheint klar, die haptisch schlechten Einsteiger Kameras, die Canon auf den Markt wirft, tragen nicht gerade zur Rufsteigerung bei. Viele meiner Fotokollegen rümpfen nur die Nase wenn der Name Canon fällt und verweisen auf die schlechte Haptik der Dreistelligen mit denen sie einmal in die Fotografie eingestiegen sind.

Wie auch immer die Entscheidung der Marke ausfällt, meine Empfehlung lautet eindeutig, lieber ein etwas älteres Modell und dafür die haptische Qualität der Semipro Modelle statt vollmundiger Marketingfeatures und dem Pseudovorteil das aktuellste Modell zu besitzen.

So gesehen spielt das „Look & Feel“ durchaus eine große Rolle ;)

Hier einige Aufnahmen vom Sommer 09. Bisher bin ich nicht dazu gekommen…

So,

die letzte Zeit war es relativ ruhig um mich – einige Shootings standen an (Ich habe überlebt!) und nebenbei fing die Schule auch wieder an (Was ganz toll ist, möchte ich doch erwähnen – sollten meine Lehrer endlich mal einen der per Email von mir versandten Links angeklickt haben :-D ). Leider hab’ ich die letzten zwei Schulwochen noch kein einziges Foto gemacht :( Im krassen Gegensatz dazu stehen meine Shootings mit der bezaubernden Sinah und meinem Freund Samir, der mir netterweise Modell stand. Die folgenenden Bilder sind eine künstlerische Partnerarbeit von mir und Sinah (Licht = moi, Visa = Sinah und die Fotos haben wir uns geteilt).

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Danke euch beiden für die tolle Zeit!

Hier ein paar Fotos von meinem Donnerstagsshooting auf dem Lorettoberg mit Alona und Jenny. Alle Bilder sind ohne Blitz, mit einem Reflektor entstanden.

Hier anbei weitere Bilder von Sinah, die ich mittlerweile nicht mehr missen möchte, wenn es um fotografische Belange geht. Ihr Blick ist messerscharf und ihre Verbissenheit wenn es um Aspekte wie Bildsprache, Qualität und EBV geht, übersteigt die meine fast ;-)

Davon abgesehen ist sie ein unglaublich tolles Model und damit unbezahlbar für einen Nachwuchsfotografen wie mich. Ihr merkt schon, ich gerate ins Schwärmen, deswegen lasse ich die folgenden Fotos für sich sprechen und verschwende keine weiteren Zeilen in dem unbeholfenen Versuch zu beschreiben, wie wichtig diese Frau für mich ist ;)

So das wars für heute. Die Tage kommen noch mehr Bilder. *btw* Atmen ist ab jetzt wieder wünschenswert, wenn nicht gar notwendig ;)

Hier anbei mal ein paar Fotos von meinen Mitbewohnern, den besten Jungs der Welt! Manchmal kann ich sie (mit Waffengewalt) dazu bringen vor meiner Kamera zu posieren^^

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Wenn man sich mit dem Ranger gutstellt, darf man sogar in der Wildblumenwiese auf dem Schönberg shooten, haben wir gelernt. Unsere überragende Taktik bestand darin, ihn dank Dave D. abzulenken, während wir eine wundervolle Zeit hatten. Auch hier gilt mein Dank wieder dem wunderschönen Model Sinah, der schönsten Blume weit und breit ;) Des Weiteren sei unserem Fahrer Alex gedankt, der ganz tapfer ausgeharrt hat.

Die Bilder sind alle mit einem Uralt 135mm Nikkor Objektiv entstanden und sollen zeigen, dass man auch mit wenig Ausstattung viel erreichen kann! Zur Aufhellung diente ein Faltreflektor.

Hier meine erste kleine Serie für den Foto Flash. Alle Bilder sind bei mir zu Hause mit zwei Hensel Expert Pro Plus Blitzen entstanden. Benutz wurde eine 90er Softbox und ein Wabenspotlight. Die Bilder sind fast nicht bearbeitet, also quasi „out of cam“. Vielen Dank an Model Sinah, die wirklich ein Traum ist ;)

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